Sanierungsarbeiten im Vorfeld der Lurgrotte Semriach (Kat.Nr. 2836/1)
Die seit vielen Jahren anstehende Räumung des Auffangbeckens vor der Staumauer der Lurgrotte Semriach konnte im Jahr 2006 endlich erfolgreich durchgeführt werden. Dem Anliegen der Familie Schinnerl eine Räumung des Beckens zu veranlassen um in der Zukunft eine mögliche Verklausung der Höhle ausschließen zu können kam der Bürgermeister von Semriach Herr Ing. Jakob Taibinger dankenswerter Weise nach. In einer großangelegten Aktion erfolgte im Mai und Juni die Freilegung des Auffangbeckens, das mehrere Meter tief vom Schotter befreit werden konnte. Auch die durch Schlägerungen im Einzugsbereich des Baches abgelagerten Strauch- und Baumreste wurden an einigen Stellen entfernt. Doch gibt es leider auch noch Stellen, wo ganze Baumstämme neben dem Bachbett lagern. Diese Bereiche sollten noch gesäubert werden, dass im Falle eines Hochwassers dieses Holz nicht in den Höhlenbereich eingeschwemmt werden kann. Ein seit vielen Jahren bestehendes Problem ist nach wie vor die Verunreinigung des Lurbachwassers durch Abwässer (?) und andere chemische Stoffe (?), die zeitweise in das Wasser des Lurbaches eingeleitet worden sind. Es kommt dabei periodisch zu einer starken Geruchsbelästigung und zu großflächigen Schaumbildung an der Wasseroberfläche im Freien wie auch in der Höhle.
Dr. Heinrich Kusch
Ansicht des mit Schotter erfüllten Auffangbeckens vor der Lurgrotte Semriach. (Foto: Heinrich Kusch)
Das Bild zeigt jenen bereits freigelegten Abschnitt in Blickrichtung zur Kläranlage, der vorbildlich ausgeräumt und gesäubert worden ist. (Foto: Heinrich Kusch)
Der vordere, nahe der Staumauer ausgeräumte Teil des Auffangbeckens. Bis zu 6 m tief wurde hier das Material abgegraben. (Foto: Heinrich Kusch)
Dieses Bild zeigt die vom Holz gesäuberten Randbereiche des Lurbaches gegenüber der Kläranlage (Foto: Heinrich Kusch)
Bedauerlicherweise wurden bei Privatgrundstücken noch immer nicht jene Baumstämme entfernt, die bei Hochwässern mit in die Höhle gerissen werden könnten. (Foto: Heinrich Kusch)
Foto sind Reste der periodisch auftretenden Schaubildung auf der Wasseroberfläche des Lurbaches am Rande der Staumauer erkennbar, die auch mit einer starken Geruchsbelästigung verbunden ist. (Foto: Heinrich Kusch)