Karst- und höhlenkundliche Bearbeitung des Naturschutzgebietes Raabklamm
Seit November 1996 wurden 40 Vermessungstouren in die Raabklamm unternommen, bei denen Gelände- und Höhlenvermessungen durchgeführt wurden. Betroffen sind vier Gemeinden, nämlich Arzberg, Gutenberg an der Raabklamm, Naas und Mortantsch. Die höhlenkundliche Bearbeitung erstreckt sich jedoch lediglich auf den nördlichen Teil der Raabklamm (Schöckelkalkteil) vom Staudamm flussaufwärts.
Derzeit sind im Gelände 18582,56 m mit einer Niveaudifferenz von 314,84 m und unter Tage 1358 m mit einer Niveaudifferenz von 296 m vermessen worden.
Bis jetzt sind 73 Höhlen eingemessen, davon konnten 53 Höhlen neu vermessen werden. Von diesen Höhlen wurden Zugangsbeschreibungen, Raumbeschreibungen sowie Pläne in Grund- und Aufriss angefertigt. Eine vollständige Fotodokumentation der bis jetzt durchgeführten Arbeiten liegt vor (rund 2000 Fotos). Seit 1996 wurden 14 neue Höhlen aufgefunden und in den steirischen Höhlenkataster aufgenommen.
Im Jahr 2005 wurden 4 Höhlen bearbeitet (Schachenbauer-Pumperskirchenhöhle, Kat.-Nr. 2833/52 a, b, Rechteckkluft, Kat.-Nr. 2833/101, Wandklufthöhle, Kat.-Nr. 2833/173, Schlüsselloch, Kat.-Nr. 2833/174).
Teilnehmer 2005 waren: DI Klemens Breitfuß, Günter Illek, Markus List, Franz Moitzi, Harald Polt, Mag. Thomas Fitzek und Dr. Markus Schafheutle.
alle Fotos Harald Polt

Das Natura-2000-Gebiet Raabklamm im Herbst 2005

Zustieg zur Wandklufthlöhle durch Franz Moitzi

Das an einer senkrechten Störung angelegte Schlüsselloch

Das an einer senkrechten Störung angelegte Schlüsselloch

Aufstieg in die oberen Teile des Schlüsselloches

Eingang A der Schachenbauer-Pumperskirchenhöhle

Seitengang der Schachenbauer-Pumperskirchenhöhle

Lage der Rechteckkluft rund 25 m hoch in einer Felswand

Zustieg zur Rechteckkluft durch DI Klemens Breitfuß